Handball
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25. November 2018
  • 5. Spieltag Bezirksklasse (Badminton)
  • 5. Spieltag Bezirksliga (Badminton)
  • 1. Damen TVC - BSV Ostbevern (Volleyball)
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ABC BrunsWeigel Energieverband Nord-West

Versuch einer kleinen Analyse der Oberliga-Tabelle

Von Dieter Becker

Es sind zwar erst fünf Spieltage in der Oberliga Nordsee komplett absolviert, doch die „großen Drei“, OHV Aurich, ATSV Habenhausen und VfL Fredenbeck - allesamt Absteiger aus der dritten Liga - haben sich schon mal an die Tabellenspitze gesetzt. „Ich bin sicher, die werden alle noch Punkte verlieren. Einen Alleingang einer Mannschaft sehe ich nicht“, meint TVC-Coach Barna-Zsolt Akacsos.
Die besten Karten im Titelrennen sollten der VfL Fredenbeck und der OHV Aurich besitzen, die schon vor Saisonbeginn den Aufstieg als alleiniges Ziel nannten. Aufsteigen kann allerdings nur Einer!

Noch direkt oben dabei ist der TV Bissendorf/Holte, der seine Spiele jeweils knapp gewann und nur gegen VfL Fredenbeck die Halle als Verlierer verließ. Die Meisterschaft und den Aufstieg sollten diese Mannschaften wohl untereinander ausmachen. Wer am Ende der Saison die Nase vorn haben wird, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Verletzungspech könnte da ein entscheidender Faktor werden. „Wer verletzungsfrei durch die Runde kommt, ist klar im Vorteil“, prognostizierte Aurichs Trainer Arek Blacha am letzten Samstag.

Hinter der Spitze beginnt ein breites Mittelfeld. Von Platz sechs, momentan der VfL Edwecht mit 5:5-Punkten, beginnt das enge Mittelfeld. Bis zum Tabellen-Dreizehnten (SG HC Bremen 2:8) sind es nur drei Zähler. Die SG HC Bremen gehört sicherlich nicht in die unteren Tabellenregionen und müsste trotz enormen Verletzungspechs weiter Vorne landen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Ein Sieg bzw eine Niederlage kann einen Sprung von mehreren Tabellenplätzen bedeuten. Oben und unten war noch nie so eng beieinander.

Wer Anfang Mai die Spielklasse verlassen muss, ist noch nicht abzusehen. Aufsteiger haben es bekanntlich grundsätzlich schwer. Ob die TSG Hatten/Sandkrug und die HSG Delmenhorst sich Sorgen müssen, wird der weitere Verlauf zeigen. Die Vereine SV Beckdorf und TSV Bremervörde, die zuletzt gerade über dem Strich einkamen, wollen natürlich nichts mit dem Tabellenkeller zu tun haben. Ob dies gelingt? Schwierig und eng wird es für Beide sicherlich werden.

Unser kommender Gast der TuS Rotenburg bestritt schon ein Spiel mehr. Durch den Erfolg gegen den SV Beckdorf rangiert das Team mit 8:4-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Zwei Punkte und zwei Plätze dahinter raniert unsere Mannschaft mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis von 5:5. Trainer „Axy“ Akacsos will in jedem Fall in die vorderen Tabellenregionen. Seine Vorgabe lautete vor der Saison und daran hat sich nichts geändert “Zwischen Platz Eins und Sechs“. Um diesem Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen, wäre ein Sieg heute fraglos hilfreich. Danach folgt die nächste schwierige Aufgabe, wieder in eigener Halle, gegen den VfL Fredenbeck. Wir dürfen gespannt sein, wie viele Punkte eingesammelt werden. Sollten es tatsächlich zwei Siege sein, würde die Mannschaft glänzend da stehen. „Wenn uns das gelingt, würden wir mit breiter Brust in die dann folgenden Spiele gehen“, hofft Trainer Akacsos auf den großen Coup. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Zunächst steht die Partie gegen den TuS Rotenburg auf dem Programm. Das wird schwer genug. „Ich will immer gewinnen und Samstag natürlich auch“, sagte „Axy“. Noch Fragen...?