Handball
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Weigel ERGO  Niehaus und Partner EWE

Erste mit überragender ersten Halbzeit

Oberliga Männer Nordsee: SV Beckdorf - TV Cloppenburg 28:35 (12:20)

Unsere erste Mannschaft hat am Samstagabend beim Gastspiel beim SV Beckdorf ihren Aufwärtstrend fortsetzen können. Und dies gar in einer beeindruckenden Art und Weise! Am Ende siegte die Akaksos-Sieben deutlich mit 35:28. Dieser vierte Sieg in Serie bedeutet, dass unser Team, das noch vor wenigen Wochen Rang 13 innehatte, inzwischen ein ausgeglichenes Punkteverhältnis von 14:14 vorweisen kann. Der Trend ist derzeit TVC-Friend. Optimale Voraussetzung vor dem Spiel am kommenden Samstag gegen Ligaprimus Altjührden.

Dabei waren die Vorzeichen für das Spiel an diesem Wochenende gar nicht so gut. Christian Schmidt musste leider nur wenige Stunden vor dem Spiel aus persönlichen Gründen absagen. Beim Aufwärmen in der Beckdorfer "Auf dem Delm" platzte zusätzlich die alte Verletzung von Wladislaw Gerasimow wieder auf. Der Linksaußen, der zuletzt eine prima Leistung abgelegt hatte und von TVC-Coach Barna-Zsolt Akacsos für die "Starting-Seven" vorgesehen war, musste passen und konnte leider im Spiel nicht eingesetzt werden.

Dass die Moral in unserer Truppe derzeit stimmt, war trotz dieser Rückschlage von Spielbeginn an zu erkennen. Als wenn nicht gewesen wäre, ging unsere Sieben mit riesigem Selbstbewusstsein in das Spiel. Was nun in den rund 30 Minuten folgte, kann getrost als die beste TVC-Halbzeit unter "Axy" Akacsos bezeichnet werden. Nach einer kurzen Phase des Abtastens nahmen unsere Jungs immer mehr das Zepter in die Hand. Trotz zweifacher Überzahl der Gastgeber legte unsere Mannschaft immer wieder vor.

Fünf überragende Minuten zwischen der 13. und 18. Minute als sich der TVC mit fünf (!) Toren in Folge auf 12:7 absetzte, bedeutet dann endlich auch, dass sich die TVC-Überlegenheit im Ergebnis niederschlug. Es kam aber noch besser: Bis zum Seitenwechsel baute unsere "Erste" den Vorsprung auf überragende acht Tore aus (12:20). Das Dutzend TVC-Fans, die den weiten Weg in den südlichen Landkreis Stade angetreten hatte, waren lautstark begeistert. Akaksos: "Das ist der Handball, den ich oder vielbesser: den man sehen will." Ob das allerdings die rund 150 Zuschauer der Heimmannschaft so ähnlich gesehen haben, darf bezweifelt werden.

Nach dem Spiel verriet Akaksos, dass er in der Halbzeitpause vor einen Comeback der Gastgeber gewarnt hat. Vielleicht kam es genau richtig, dass die Beckdorfer direkt nach dem Wiederanpfiff drei Tore in Folge machte. Unsere Mannschaft wachte sofort auf und verwaltete fortan den Vorsprung geschickt. Über 20:26 (45.) und 24:32 (54.) hieß es am Ende 28:35 für unsere Männer.

Nach dieser überragenden Leistung unser Jungs, die auch in einer mannschaftlichen Geschlossenheit begründe ist, fällt es schwer jemanden heraus zu heben. Aber das Kreisläuferspiel von Ole Harms, der 13 Treffer erzielte, wurde nach dem Spiel auch auf der Pressekonferenz vom Trainer der Gastgeber Steffen Aevermann gelobt. Beindruckend auch die Entwicklung von "Teddy-Flak" Mark Schulat, der Dank seiner nun wieder regelmäßigen Teilnahme am Training, zu einem wichtigen Faktor im TVC-Spiel geworden ist.

Am Samstag störte es auch nicht, dass die drei so oft überragende TVC-Torhüter "nur" eine solide Leistung ablieferten, wobei Nils Buschmann auf seine einzigartige Art und Weise in den Schlusssekunden wieder für ein absolutes Highlight sorgte und mehrere freie Würfe der Gastgeber hintereinander parierte. Es war das i-Tüpfelchen auf einem großartigen Handballabend und der Einstieg in ein gut gelauntes Restwochenende.

Kommenden Samstag um 19:30 Uhr kommt nun Spitzenreiter Altjührden in die TVC-Halle. Der Ex-Club von TVC-Coach Akacsos spielte an diesem Spieltag zu Hause "nur" unentschieden gegen Rotenburg. Zwischenzeitig hatte der Tabellenführer gar mit sieben Toren zurück gelegen. Die Rollenverteilung für Samstag ist trotzdem klar verteilt, auch wenn sich der TVC insgeheim sicherlich etwas ausrechnen wird.

TVC: Albrecht, Buschmann, Planck - Niehaus (1/1), Harms (13/3), Lugosi (1), Witt, Danielzik (2), Freese (3), Schulat (4), Siemer, Gülzow (6), De Raad (5), Gerasimow (n.e.)