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Erste Herren: Optimistisch nach Edewecht

Oberliga Männer Nordsee: VfL Edewecht - TV Cloppenburg (Samstag, 18:00 Uhr)

Von Steffen Szepanski

Nach dem Spiel gegen Habenhausen II sind die ersten zwei Punkte auf der Habenseite, und nun haben sie Lust, nachzulegen: Die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg sind nach dem ersten Sieg im dritten Saisonspiel an diesem Samstag wieder richtig gefordert. Sie treten um 18 Uhr zum Derby beim VfL Edewecht an.

Während der dritte Spieltag dem TVC das erste Erfolgserlebnis einbrachte, bedeutete er für die Ammerländer die erste Niederlage. Auf zwei Siege zu Beginn folgte ein 17:24 bei Aufsteiger TuS Rotenburg. Vor allem an der Chancenverwertung haperte es am Sonntag beim VfL, der unter anderem sechs Strafwürfe vergab.

Derweil wurde die Freude über die ersten Punkte in Cloppenburg doch mächtig getrübt. Die Verletzung Jannis Koellners, die sich nun als Knorpelschaden im Knie entpuppte, dürfte den Leistungsträger mindestens ein halbes Jahr außer Gefecht setzen. Der Mittelmann hat schon zwei Kreuzbandrisse hinter sich und soll nächste Woche operiert werden.

„Das ist ein großer Verlust für uns“, sagt TVC-Trainer Barna-Zsolt Akacsos. „Wir haben zwar so trainiert, dass unsere Spieler auf mehreren Positionen einsetzbar sind, aber in der Mitte ist keiner auf dem Niveau, auf dem Jannis war.“

Koellners Position könnten Tobias Freese, der allerdings selbst noch immer angeschlagen ist, Bence Lugosi, Mark Schulat oder Chris Danielzik übernehmen. Wobei Letztgenannter durch seine lange Ausfallzeit noch nicht wieder bei 100 Prozent ist. „Aber mit seiner Erfahrung hilft er uns in der Abwehr schon sehr“, lobt Akacsos.

Und die Defensive wird am Samstag wieder besonders wichtig sein: „Die spielen eine harte Abwehr, wir aber auch. Da wird es schon zur Sache gehen“, prophezeit der TVC-Coach. Tatsächlich war die letzte Begegnung der beiden Teams in Edewecht eine harte Auseinandersetzung. Im November des Vorjahres hatte der VfL eine verbissen geführte Partie 25:22 gewonnen, das Rückspiel ging mit 27:20 an Edewecht.

„Ich bin mir aber sicher, dass es nicht unfair zugehen wird. Die Spieler und Trainer kennen sich, aber während des Spiels gibt es natürlich keine Freundschaften.“ Man kennt und schätzt sich, schenkt sich aber nichts.

Bekannt ist den Cloppenburgern vor allem Renke Bitter. „Er ist herausragend, ein sehr guter Spieler im rechten Rückraum“, sagt Akacsos. „Ihn müssen wir in den Griff kriegen.“

Und der TVC-Coach ist optimistisch, dass das klappt. Zwar sei die Trainingsbeteiligung aus vielen Gründen noch immer ausbaufähig, aber: „Wir sind besser als vor zwei, drei Wochen.“ Diese Fortschritte des TVC sollen nun zu einem Sprung ins Tabellenmittelfeld führen . . .

Wir bedanken uns bei der Nord-West-Zeitung zur Verfügungstellung dieses Berichts.